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Forderungen für eine «Politik der frühen Kindheit» in der Schweiz

8 April 2019

Im Rahmen der Bildungsagenda 2030 engagiert sich die Schweizerische UNESCO-Kommission für die Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE). Nach zweijähriger Arbeit präsentiert sie nun eine neue Publikation mit Vorschlägen für eine Politik der frühen Kindheit in der Schweiz.

Eine Strategiegruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller politischen Ebenen sowie der Zivilgesellschaft aus allen Landesteilen hat die Publikation mitentwickelt. Sie erkennt folgende vier zentrale Handlungsfelder für die Politik, um die Bildungsziele in der Schweiz zu erreichen:

  1. Kantone und Gemeinden sind gefordert Angebote für Vorschulkinder und deren Familien aus allen Bevölkerungsschichten zu gewährleisten.
  2. Die unterschiedlichen Akteure und Angebote sind gefordert sich zu koordinieren und zu vernetzen.
  3. Die Qualität der Angebote, und dem zu Folge auch die Qualifikation und die Arbeitsbedingungen des Personals, sollen gesichert und verbessert werden.
  4. Die Finanzierung der Massnahmen soll als Investition in die Zukunft verstärkt werden. Somit sind Kantone gefordert, Familien finanziell zu entlasten.

Sie können die Publikation auf der Website der Schweizerischen UNESCO-Kommission herunterladen und / oder bestellen.

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