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Der Atomausstieg erfordert eine Bildungsoffensive

30 Januar 2012

Zivilgesellschaft und Politik peilen die Energiewende an: Energieeffizienz und erneuerbare Energien leisten einen wichtigen Beitrag – Bildung ebenfalls.

Die Energiewende stellt verschiedene Politikbereiche vor neue Herausforderungen, darunter das Bildungswesen. Die Bildungskoalition NGO hat ein Positionspapier formuliert, in dem sie Vorschläge macht, welche Massnahmen in der Bildungspolitik zur Energiewende ergriffen werden sollen. 

Der bundesrätliche Atomausstieg erfordert im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) ein nachhaltiges Energiewissen und -handeln auf allen Bildungsstufen. Zudem gilt es, das Potential der ausserschulischen Kinder und Jugendarbeit zu nutzen und über technische Fragen Energiewissen mit den Themen Wirtschaft, Konsum, Demokratie, Ethik sowie globaler Entwicklung zu behandeln. Zudem sollen Konsumenten und Kommunen in Energiefragen beraten und informiert werden.

Lernen für eine Energiewende leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und stärkt die Märkte in Cleantech und grüner Wirtschaft. Die Bildungskoalition NGO verlangt in ihrem Positionspapier eine nationale Bildungsoffensive zum Atomausstieg und schlägt für alle Bildungsstufen Massnahmen vor.

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