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Sieben von zehn Jugendlichen fordern mehr Nachhaltigkeit im Lehrplan

29 Januar 2012

Hunger, Armut und Klimawandel: Jugendliche wollen auf die aktuellen Herausforderungen der Welt vorbereitet sein.

Die Bildungskoalition NGO stellte im Dezember 2010 die Studie "Was wollen die Jugendlichen?" vor und stiess auf grosses Medienecho. Gleichzeitig präsentierte sie Forderungen zum deutschsprachigen Lehrplan 21, der sich im Aufbau befindet. Die Nationalratsmitglieder Christophe Darbellay (CVP) und Pascale Bruderer (SP) nahmen Studie und Forderungen entgegen.

Die Bildungskoalition NGO betonte unter anderem, dass der künftige Lehrplan der Volksschule den Anliegen der Jugendlichen stärker Rechnung tragen müsse." Die Bildungspolitikerinnen und -politiker müssen die Meinung der Jugendlichen ernst nehmen, wenn sie nicht über die Köpfe der Kinder und Jugendlichen hinweg die Lernpläne schmieden wollen", sagte Ueli Bernhard, Geschäftsführer der Bildungskoalition NGO.

"Im ausserschulischen Bereich werden Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit vermittelt. Der Lehrplan 21 bietet die Chance, diesem Umstand Rechnung zu tragen und die Akteure der ausserschulischen Jugendarbeit als Bildungspartner anzuerkennen", betonte Petra Baumberger, die damalige Co-Geschäftsleiterin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV.

 

Karte Bildungskoalition NGO
Karte Bildungskoalition NGO

© Marcel Bieri

© Marcel Bieri

Ueli Bernhard, Geschäftsführer der Bildungskoalition NGO

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